1. Tag: Anreise
Flug nach Amman. Nach Ankunft am Flughafen Empfang durch die örtliche deutschsprachige Reiseleitung und Erledigung der Einreiseformalitäten. Transfer zum Hotel. Abendessen und Übernachtung.
2. Tag: Amman - Wüstenschlösser - Amman
Sie besuchen das alte und neue Amman im Rahmen einer Stadtrundfahrt und besichtigen die Zitadelle mit dem Archäologischen Museum, das guterhaltene römische Theater sowie einen Souk in Down Town, welcher Ihnen viele neue Eindrücke vermitteln wird. Die Zitadelle ragt hoch über Amman auf und ist eines der frühesten Festungswerke. Man hat dort bei verschiedenen Ausgrabungen zahlreiche römische, byzantinische und frühislamische Gegenstände sicherstellen können, und die Ausgrabungen sind bis heute noch nicht abgeschlossen. Zu den wichtigen Bauwerken gehören der Herkulestempel, der umayyadische Palastkomplex sowie die byzantinische Kirche. Das römische Theater wurde ca. 151 n. Chr. erbaut und bot rund 6000 Zuschauern Platz. Es wurde zum Teil restauriert und wird heute wieder für kulturelle Veranstaltungen genutzt. Neben den vielen Naturwundern, die es in Jordanien zu sehen gibt, kann man in der Wüste die umayyadischen Wüstenschlösser aus dem 8. Jh. bewundern. Die Karawanserei Kharana, das Lustschloss Amra und die Festungsanlage in der Oase Azraq bieten einen guten Überblick über die Geschichte des Landes. Sie sind überwiegend Werke der Umayyaden Kalifen und Prinzen. Im Lutschloss Amra sind Wände und Decken übersät mit Fresken aus umayyadischer Zeit. Sie zeigen viele verschiedene Menschen und Tierdarstellungen. Die Festung Azraq ist seit der römischen Zeit kontinuierlich in Gebrauch und war während des Arabischen Aufstandes das Hauptquartier von Lawrence von Arabien.
3. Tag: Amman - Jerash - Ajloun - Amman
Jerash ist eine der besterhaltenen Ruinenstätten der römischen Welt. Zu Zeiten der Römer wurde Jerash Gerasa genannt und war Mitglied in der Dekapolis, ein Wirtschaftsbund zehn verschiedener griechisch-römischer Städte. Noch heute kann man durch den Triumphbogen spazieren, den die Gerasener im Jahr 129 n. Chr zu Ehren Kaiser Hadrians errichteten. Die Bauweise der damaligen Zeit war so weit fortgeschritten, dass auch heute noch viele Teile der Stadt original sind. Andere Teile wurden jedoch mit viel Mühe gewissenhaft restauriert. Man kann die 600 m lange Säulenstraße entlang gehen, auf der heute noch Wagenspuren sichtbar sind. Weiterfahrt nach Ajloun, wo Sie die von Saladin erbaute Burg besichtigen werden. Die Burg von Ajloun (Qal'at Ar-Rabad) wurde im Jahre 1184 n. Chr. von einem Stadthalter Salah El Din’s auf einem Berggipfel erbaut, um die Eisenerzminen zu überwachen und vor allem die Franken daran zu hindern, die Stadt Ajloun zu überfallen. Die Burg von Ajloun beherrschte die drei hinabführenden Hauptrouten zum Jordantal und schützte die Verkehrs- und Handelsstraßen zwischen Jordanien und Syrien. Sie stellte außerdem ein wichtiges Glied in der Verteidigungskette gegen die Kreuzritter dar, die jahrzehntelang erfolglos versuchten, die Burg und das nahe gelegene Dorf einzunehmen.
4. Tag: Tag zur freien Verfügung oder Ausflug Madaba, Berg Nebo und Totes Meer (fak.)
Madaba wird auch die Stadt der Mosaiken genannt. Die Hauptattraktion ist das byzantinische Palästinamosaik in der griechisch orthodoxen St. Georgs Kirche. Ursprünglich bestand es aus zwei Millionen Mosaiksteinchen und hatte eine Größe von 25 x 5 Metern. Das Mosaik zeigt Hügel, Täler, Dörfer und Städte bis zum entfernten Nildelta. Der Berg Nebo, der Ort, an dem Moses beerdigt wurde, ist der am meisten verehrte heilige Ort in Jordanien. Vom Gipfel der Berges aus kann man, wie damals Moses, ein weites Panorama bestaunen, das sich vom Jordantal und dem Toten Meer über Jericho bis nach Jerusalem streckt und das häufig als das Heilige Land bezeichnet wird. Seit Jahrhunderten ist der Berg eine christliche Pilgerstätte, und schon im späten 4. Jh. wurde auf dem Nebo die erste Kirche gebaut, um den Todesort Moses zu markieren. Am Toten Meer haben Sie die Gelegenheit, ein Bad zu nehmen. Rückfahrt zum Hotel, Abendessen und Übernachtung.
5. Tag: Amman - Königsstraße - Kerak - Petra
Entlang der alten Königsstraße, befindet sich die Kreuzritterburg Kerak. Die Burg bestand schon lange als Festung, wurde aber erst 1142 zur Kreuzritterburg. Payen le Bouteiller war der Bauherr und auch der erste Burgherr. 1170 wurde die Abwehrkraft der Burg das erste Mal auf die Probe gestellt. Nur Ed-Din belagerte die Burg, um einer syrischen Karawane eine ungehinderte Durchreise nach Ägypten zu ermöglichen. Eine zweite kurze Belagerung gab es im Jahr 1173, als Truppen Saladins und Nur Ed-Dins vor der Burg Stellung bezogen. Im Laufe der Geschichte gab es noch mehrere Belagerungen. Saladin eroberte jedoch beide in den Jahren 1188 (Kerak) und 1189 (ash–Shawbak). Die Festung beeindruckt mehr durch ihre imposante Bauweise als durch ihre Schönheit. Die Burg ist ca. 220 m lang und 125 m breit. Imposante unterirdische Korridore und Steinhallen sind durch eine massive Holztür zugänglich.
6. Tag: Petra
Petra ist wohl die faszinierendste Sehenswürdigkeit in Jordanien. Petra ist eins der sieben neuen Weltwunder und begeistert durch seine imposante Architektur. Die Stadt wurde durch den Stamm der Nabatäer vor mehr als 2000 Jahren errichtet. Durch den Siq, eine 1,2 km lange Felsschlucht mit bis zu 100 m hohen Felswänden, gelangt man zu Fuß oder mit einer Pferdekutsche in das Innere der Berge. Als erstes erblickt man die atemberaubende Fassade des Schatzhauses, Al Khazneh genannt. Scheinbar wurden in diesem Schatzhaus Gold, Edelsteine und andere Schätze aufbewahrt. Die Fassade des Schatzhaues ist ca. 45 m hoch, 30 m breit und wurde im 1. Jh. v. Chr. errichtet. Man vermutet, dass es ursprünglich ein Grabmal für einen nabatäischen König war und später als Tempel genutzt wurde. Neben vielen anderen Sehenswürdigkeiten in Petra, die man selbst bei einem einwöchigem Besuch nicht alle erkunden kann, gibt es auch ein Kloster - Al Deir. Rund 800 Stufen führen zu dem imposanten Bauwerk empor, das aus 45 x 50m großen Gebäuden besteht. Doch es gibt noch so vieles mehr zu entdecken, erleben Sie es selbst!
7. Tag: Petra - Wadi Rum - freie Verfügung in Aqaba
Wadi Rum, das Wüstental der Beduinen, eingerahmt von braunroten, zerklüfteten und zerrissenen Gebirgszügen, wird Sie beeindrucken. Die Berge um das Wadi Rum, die mit 1254 m (Jebel Rum) ihre größte Höhen erreichen, sind aus Granit und Sandstein. Dieses typische Steingefüge erklärt die große Zahl von Quellen gerade im engeren Bereich von Rum; Regenwasser aus winterlichen Niederschlägen durchdringt langsam den porösen Sandstein, stößt schließlich auf den undurchlässigen Granit und fließt auf dieser Ebene zum Hang ab; dort entspringen dann Quellen, häufig Dutzende von Metern über dem Talgrund. Daher verwundert es nicht, dass bereits in der Jungsteinzeit (ab etwa 8000 v. Chr.) erste Bauernfamilien den Boden um die Felsstücke kultivierten. Der Höhepunkt in Wadi Rum ist sicherlich die zweistündige Jeepsafari. Nach Ankunft in Aqaba genießen Sie einen freien Nachmittag. Sie können eine Glasbootstour unternehmen, an einen der weiten Strände schnorcheln oder einen Tauchgang unternehmen. Die Stadt lädt am Abend zu einem Rundgang ein. Verhandeln Sie immer in den verschiedensten Geschäften und entdecken sie noch das ein oder andere Geschenk oder Mitbringsel. In einem der zahlreichen Lokale sollten Sie einen frisch gepressten Saft oder Lemon mit Mint probieren….
8. Tag: Heimreise
Transfer zum Flughafen Aqaba und Rückflug via Amman.
Ausflug Madaba, Berg Nebo und Totes Meer (4. Tag), p.P. € 89,-