4. Tag: Amman - Madaba - Nebo - Kerak - Petra
Madaba wird auch die Stadt der Mosaiken genannt. Die Hauptattraktion ist das byzantinische Palästinamosaik in der griechisch orthodoxen St. Georgs Kirche. Ursprünglich bestand es aus zwei Millionen Mosaiksteinchen und hatte eine Größe von 25 x 5 Metern. Das Mosaik zeigt Hügel, Täler, Dörfer und Städte bis zum entfernten Nildelta. Der Berg Nebo, der Ort, an dem Moses beerdigt wurde, ist der am meisten verehrte heilige Ort in Jordanien. Vom Gipfel des Berges aus kann man, wie damals Moses, ein weites Panorama bestaunen, das sich vom Jordantal und dem Toten Meer über Jericho bis nach Jerusalem streckt und das häufig als das Heilige Land bezeichnet wird. Seit Jahrhunderten ist der Berg eine christliche Pilgerstätte, und schon im späten 4. Jh. wurde auf dem Nebo die erste Kirche gebaut, um den Todesort Moses zu markieren. Entlang der alten Königsstraße, befindet sich die Kreuzritterburg Kerak. Die Burg bestand schon lange als Festung, wurde aber erst 1142 zur Kreuzritterburg. Payen le Bouteiller war der Bauherr und auch der erste Burgherr. 1170 wurde die Abwehrkraft der Burg das erste Mal auf die Probe gestellt. Nur Ed-Din belagerte die Burg, um einer syrischen Karawane eine ungehinderte Durchreise nach Ägypten zu ermöglichen. Eine zweite kurze Belagerung gab es im Jahr 1173, als Truppen Saladins und Nur Ed-Dins vor der Burg Stellung bezogen. Im Laufe der Geschichte gab es noch mehrere Belagerungen. Saladin eroberte jedoch beide in den Jahren 1188 (Kerak) und 1189 (ash-Shawbak). Die Festung beeindruckt mehr durch ihre imposante Bauweise als durch ihre Schönheit. Die Burg ist ca. 220 m lang und 125 m breit. Imposante unterirdische Korridore und Steinhallen sind durch eine massive Holztür zugänglich. Abendessen und Übernachtung in Petra.